Blog - Das Tagebuch des Fachbereichs

Mittwoch, 11. Januar 2012 - 16:53 Uhr
Aus dem Protokoll der Sitzung vom 17.11.2011

Fachbereich Verkehr und Mobilität

Vorgeschlagene Tagesordnung:
1. Begrüßung, Eröffnung und Formalien
2. Genehmigung des Protokolls vom 11.10.2011
3. Status der Barrierefreiheit im Untersuchungsgebiet
AKS-Gelände westlich Schäfflerbach


1. Begrüßung, Eröffnung und Formalien
Herr Müller eröffnet die heutige Sitzung.

2. Genehmigung des Protokolls vom 11.10.2011
Protokoll vom 11.10.2011 einstimmig genehmigt.

3. Status der Barrierefreiheit im Untersuchungsgebiet AKS-Gelände westlich Schäfflerbach
- Fabrikstraße beim Catwalk (Laufsteg) sind die Rampen zu beseitigen und der Catwalk abzuschneiden, sowie eine Zufahrtsrampe mit Gefälle bis zu 6 % einzubauen.
- In der gesamten Fabrikstraße sind 2 Wasserrinnen V-förmig zu tief verlegt und für Rollis nicht zu überqueren.
- Bei Rinne an der Ostseite besteht Sturzgefahr, da 30 cm tief und kein Geländer vorhanden ist.
- In der gesamten Fabrikstrasse fehlen beidseits Blindenleitstreifen und Aufmerksamkeitsfelder bei Richtungswechsel.
- Kleinpflaster in der Fabrikstraße ist nicht barrierefrei
- Bei Südende Fabrikstraße müssen 2 Rampen beseitigt werden.
- Die Rampe zum Supermarkt ist nicht barrierefrei, da Kleinpflaster
- Außerdem besteht problematisches Quergefälle
-Schäfflerbach Südende: Brücke erhebt sich 61 cm über Gelände. Westseite 1 Stufe, Ostseite 5 Stufen, deshalb nicht barrierefrei. Weg an Westseite hat 5,5 % Gefälle ist unbefestigt und hätte flacher gemacht werden können.
- Färberturm: Kleinpflaster.

Zusammenfassung:
Die gesamte fußläufige Erschließung ist in einem von vornherein ersichtlich nicht barrierefreien System geplant. Zahlreiche der durch die Planung geschaffenen Barrieren ließen sich durch die rechtzeitige Einschaltung des Behindertenbeirates verhindern. Wir gehen von einer Beseitigung der vorgenannten Mängel aus.

Steigung zum Eingang Museum ist 9,5%, mit Steinplatten ausgelegt, der Belag ist aber gut begehbar, Parkplatz Gefälle beträgt 3,00 % und ist mit gebr. Klein Pflaster ausgelegt, aber kein Behinderten-Parkplatz. Behinderten-Parkplätze wären z. B. vor der Küche oder bei der Verwaltung möglich, an der Auffahrt zum Museum fehlen rechts und links Geländer, außer dem ist die gesamte Beleuchtung mangelhaft.

Nächste Sitzung am 11.01.2011 um 18:00 Uhr in der Geschäftsstelle des BB

Dienstag, 1. November 2011 - 15:15 Uhr
Aus dem Protokoll der Sitzung vom 28.09.2011

Fachbereich Verkehr und Mobilität

1. Begrüßung, Eröffnung und Formalien
Herr Müller eröffnet die heutige Sitzung.

2. Genehmigung des Protokolls vom 13.07.2011
Protokoll vom 13.07.2011 einstimmig genehmigt.

3. Firma Polymer Systeme GmbH
Die Herren Dreitzler waren am diesen Abend bei uns Gäste, und haben ihr Produkt vorgestellt. Dieser Abend war sehr informationsreich.
Herr Kaufmann soll die Firma Polymer Systeme GmbH zur Jour Fix einladen.

4. Verschiedenes
Bebauungsplan Nr. 460 I A „Nördlich des Stadtmarktes“
Schreiben vom Behindertenbeirat Schreiben vom Stadtplanungsamt
Schreiben vom Behindertenbeirat
Zum Entwurf des o.g. Bebauungsplanes vom 17.05.2011 möchten wir Folgendes anmerken:
Derzeit befinden sich im Bereich des Planes die nachstehend genannten Missstände. Wir bitten darum, im Rahmen der Bauleitplanung Verbesserungen herbeizuführen:
• Auf der Südseite der Grottenau, im westlichen Bereich des Übergangs vom Kennedyplatz (unter der Arkade) besteht ein zu starkes Gehsteig – Gefälle.
• Die Gehsteige im Bereich der Kleinen Grottenau und der westlichen Zufahrt zum Ernst – Reuter – Platz sind nicht barrierefrei (zu eng, Quergefälle, fehlende Bordsteinabsenkungen, Fallen, Treppe)
• Auch im Zuge der Ludwigstraße gibt es Gehsteig – Engstellen (zusätzlich verstellende Schilder)
Im Übrigen bitten wir, diese Planung auch zum Beratungsgegenstand bei den regelmäßig von Ihrem Team Entwicklungsmaßnahmen veranstalteten „Jour-fix – Integration durch Barrierefreiheit“ zu machen, da im Zuge der Realisierung dieses B-Planes auch Verbesserungen der Verkehrsführung und –regelung (Blindenleitsysteme, Behindertenparkplätze) sowie an den Entwässerungsrinnen notwendig sind.

Schreiben vom Stadtplanungsamt
Frühzeitige Beteiligung der städtischen Dienststellen an der Bauleitplanung gemäß §4 Abs. 1 bzw. §2 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB);
Anlagen –Verteiler
- Vorentwurf des Bebauungsplanes Nr. 460 I A vom 17.05.2011
- (Verkleinerung der Planzeichnung)
Nach §4 Abs. 1 BauGB sind die Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange aufgefordert, sich frühzeitig zur Planung und zusätzlich auch zur Umweltprüfung nach §2 Abs. 4 BauGB zu äußern.

Wir bitten Sie daher parallel zur Beteiligung der Öffentlichkeit nach §3 Abs. 1 BauGB um Stellungnahme zum Vorentwurf des Bebauungsplanes Nr. 460 I A „Nördlich des Stadtmarktes“ sowie zum Vorentwurf des Umweltberichtes bis zum 12.08.2011.

Der Vorentwurf des Bebauungsplanes Nr. 460 I A mit Begründung und vorläufigem Umweltbericht liegt vom 11.07.2011 mit 12.08.2011 im Flur des Stadtplanungsamtes, Rathausplatz 1, III. Stock, Montag bis Mittwoch von 7.30 Uhr – 16.30 Uhr, Donnerstag von 7.30 Uhr – 17.30 Uhr und Freitag von 7.30 Uhr – 12.00 Uhr öffentlich aus und kann von Ihnen eingesehen werden.
Ferner können Sie diese Unterlagen während der Auslegungsfrist im Internet unter www.stadtplanung-augsburg.de/beteiligung abrufen. Sollten Sie im Einzelfall weitere Unterlagen benötigen, können diese direkt beim Stadtplanungsamt angefordert werden.
Um Doppel- oder Fehlplanungen zu vermeiden, soll die Äußerung Aufschluss über beabsichtigte oder bereits eingeleitete Planungen und sonstige Maßnahmen sowie deren zeitliche Abwicklung geben, die für die städtebauliche Entwicklung und Ordnung des Gebietes bedeutsam sein können.
Hinweis:
Nach Durchführung der Umweltprüfung und Erstellung des Planentwurfes einschließlich Umweltbericht werden wir Sie erneut beteiligen und gemäß §4 Abs. 2 BauGB zur Stellungnahme auffordern.

Zooparkplatz, Einrichtung von Behindertenparkplätzen
email Schreiben
Durch die zunehmende Anzahl an Besuchern mit Behinderung ist es notwendig weitere Behindertenparkplätze vor dem Zoologischen Garten einzurichten. Die bisherige Anzahl soll auf sieben Stück erhöht werden. Im beiliegenden Lageplan erkennen Sie den geplanten Standort der Parkplätze (5 in einer Bucht direkt vor dem Zoo und zwei in der links daneben anschließenden Bucht).
Gleichzeitig beantrage ich eine Veränderung der Verkehrsführung auf dem Parkplatz. Die gewünschte Verkehrsführung ist mit Pfeilen in dem Lageplan eingezeichnet.
Gerne stehe ich zu einem Ortstermin zu genaueren Absprache zur Verfügung. Sollten noch weitere Fragen bestehen können Sie jederzeit anrufen.
Inzwischen vielen Dank für die Bearbeitung des Antrags und mit freundlichen Grüßen aus dem Zoo Barbara Jantschke
Der Fachbereich stimmt der Maßnahme zu.

Behindertenparkplätze
Studentenwohnheim email Schreiben
Leider ist es uns nicht möglich einen Behindertenparkplatz auf unserem Grundstück einzurichten. Wie Sie dem Lageplan entnehmen können, endet unser Grundstück (Flurnummer 5244/20) direkt an der westlichen Gebäudekante. Die vorhandenen Parkbuchten befinden sich nicht mehr auf unserem Grundstück. Auf unser Grundstück kann auch kein Parkplatz errichtet werden. Die vorhanden Tiefgarage ist als Standort für einen Behindertenparkplatz ebenfalls ungeeignet, da das Wohnheim über keinen Aufzug verfügt und die Einfahrtsrampe für Rollstuhlfahrer zu steil ist. Es ist uns natürlich bewusst, dass eine Reservierung des Behindertenparkplatzes für eine bestimmte Person nicht möglich ist. Wir gehen jedoch davon aus, dass der Parkplatz überwiegende von Schwerbehinderten unseres Wohnheims genutzt werden kann, da in der unmittelbaren Umgebung keine entsprechende Wohnbebauung vorhanden ist.
Nach Auskunft unseres Hausmeisters sind in der vorhandenen Parkbucht im Bereich des Haupteingangs (mit Rollstuhlrampe) bereits Bodenhülsen für die Aufnahme von Straßenschildern vorhanden, sodass wir davon ausgehen, dass die Vorhaltung eines entsprechenden Behindertenparkplatzes bereits in der Bauphase geplant war.
Da die Nutzung unserer behindertengerechten Appartements für Rollstuhlfahrer ohne entsprechenden Parkplatz kaum möglich ist, möchten wir die Einrichtung eines Behindertenparkplatzes in der Parkbucht bei unserem mittleren Haupteingang beantragen.
Zustimmung durch Fachbereich wurde erteilt und Brief aufgesetzt.

Behindertenparkplätze
Westfriedhof email Schreiben
Links und rechts am Haupteingang des Pferseer Westfriedhofes ist jeweils ein ohne zeitliche Beschränkung nutzbarer Behindertenstellplatz ausgewiesen.
Auf beiden Seiten des Rondells sind jeweils bis zu 10 Stellplätze mit Parkscheibe, begrenzt auf zwei Stunden, vorhanden. Diese werden bei Beerdigungen von jedermann genutzt. Weiter gibt es noch 8 - 10 freie Parkplätze.
An das Rondell vor dem Friedhofseingang anschließend, befindet sich die Gärtnerei Hartmann. Dort sind etwa 45 kostenfreie Parkplätze vorhanden. Rollstuhlfahrer können gut dorthin ausweichen. Es ist jedoch nicht bekannt, wie schnell diese Plätze bei Beerdigungen belegt sind.
Früher waren 4 Rollstuhlplätze vorhanden. Es ist zu prüfen, ob dieser Zustand nicht wieder hergestellt werden könnte.
Vom Fachbereich wird dieses Bürgeranliegen unterstützt und ein Brief an das zuständige Amt versandt.

Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen
Aktenvermerk
Mühlbachweg zwischen Gollwitzer- und Luitpoldstraße
Zur Stellungnahme des Behindertenbeirates vom 15.06.2011

Im Rahmen der Entwurfsplanung zur Grünanlage am Mühlbach zwischen Gollwitzerstraße und der Lokalbahnbrücke wurden für die Grünanlagenwege wassergebundene Decken als Wegebelag vorgesehen. Im Bereich der Grünanlage entlang des Mühlbaches kommt eine wassergebundene Decke zum Einsatz, die mit einem sog. Stabilizer, gebunden wird. Es entsteht dabei eine glatte aber dennoch wasserdurchlässige Oberfläche, die aus Sicht der Grün- und Stadtplanung besser als die üblichen wassergebundenen Decken, vor allem auch für Rollstuhlfahrer, benutzbar ist.
Bei einem Ortstermin im Augsburger Hofgarten wurde ein wassergebundener Wegebelag, jedoch ohne Stabilizer, mit dem Behindertenbeirat in Augenschein genommen. Bei diesem Termin wurde durch den Behindertenbeirat der Wunsch geäußert, die Wegebefestigung in der Grünanlage entlang des Mühlbaches mit einem Plattenband in 1 m breite oder in Asphalt auszuführen.
Nach der Überprüfung der Kosten (Varianten Plattenbelag und Asphalt) stellte sich jedoch heraus, dass bei beiden Varianten Mehrkosten gegenüber der geplanten Ausführung entstehen. Darüber hinaus löst die Versiegelung von Flächen mit Betonplatten oder Asphalt, gegenüber der wassergebundenen Bauweise, eine zusätzliche Ausgleichsverpflichtung aus, welche in der Planung und Mittelanmeldung der Grünanlage nicht berücksichtigt wurde.
Im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten wird das Fachamt jedoch den Anlagenweg im südlichen Bereich, zwischen Chemnitzer Straße und der Lokalbahnbrücke sowie die Anbindung zur Straße Am Wertachdamm als asphaltieren Weg ausbauen.
Durch den bestehenden asphaltierten Weg zwischen der Augsburger Straße und der Gollwitzerstraße und dem neuen asphaltierten Weg von der Chemnitzer Straße bis zur Lokalbahnbrücke (diese Wege unterliegen der Räum- und Streupflicht) können somit 2 Abschnitte des Grünzuges uneingeschränkt barrierefrei genutzt werden.
Aus Sicht der Grün- und Stadtplanung stellen die anderen geplanten Grünanlagenwege ohnehin nur eine untergeordnete Erschließungsfunktion dar. Da die Grünanlagenwege keiner Räum- und Streupflicht unterliegen sind diese Wege grundsätzlich nicht als durchgängig barrierefrei einzustufen. Im Frühjahr, Sommer und Herbst können diese Grünanlagenwege aus unserer Sicht nahezu als barrierefrei eingestuft werden zumal in diesen Bereichen auf vorhandene, asphaltierte Gehwege ausgewichen werden kann.
Aufgrund unserer Ausführungen und den geplanten Änderungen im südlichen Bereich der Grünanlage bitten wir den Behindertenbeirat der Stadt Augsburg um wohlwollende Kenntnisnahme und Zustimmung zur geänderten Planung.
Zustimmung durch den Fachbereich erteilt.

Nächste Sitzung am 17.11.2011 um 18:00 Uhr in der Geschäftsstelle des BBR.



Dienstag, 23. August 2011 - 20:12 Uhr
Aus dem Protokoll der Sitzung vom 13.07.2011

Fachbereich Verkehr und Mobilität

Auszug aus der Tagesordnung:
1. Begrüßung, Eröffnung und Formalien
2. Genehmigung des Protokolls vom 15.06.2011
3. Neugestaltung der Fußgängerzone
4. Haltestelle „Reinöhlstraße“ – Antwort des TBA,
Straßenverkehrsbehörde
5. Haltestelle „Rotes Tor“ Antwort der STAWA
Verkehrs GmbH
6. Beschluß zum Angebot der Fa. Polymer - Systeme GmbH
7. Verschiedenes

Begrüßung, Eröffnung und Formalien, Protokoll vom 15.06.2011 einstimmig genehmigt.

3. Neugestaltung der Fußgängerzone
Wurde besichtigt, der Behindertenbeirat stimmt den Belag zu.
4. Haltestelle „Reinöhlstraße“
E-Mail Antwortschreiben vom Tiefbauamt
Auf der Ostseite der Reinöhlstraße ist im Bereich der fraglichen Haltestelle „Offinger Straße“ auf nahezu 60 m ein Halteverbot ausgewiesen. Durch die vorhandene Halteverbotsbeschilderung in Verbindung mit dem Haltestellenzeichen ist davon auszugehen, dass das dortige Halten bzw. Parken von Kraftfahrern in erster Linie bewusst ordnungswidrig erfolgt, weswegen wir eine zusätzliche Markierung für nicht zweckmäßig erachten. Die Lage des Verkaufsstands, der sich auf Privatgrund befindet, lädt leider zum kurzzeitigen Abstellen des Fahrzeugs ein, wobei die Erdbeerensaison nun dem Ende zugeht und diesbezügliche Probleme somit nur temporärer Natur sind. Seitens der Stadtwerke Verkehrs – GmbH wurden uns bisher keine gravierenden Behinderungen an dieser Haltestelle gemeldet.
Wir haben jedoch den Vorgang zum Anlass genommen, den Verkehrsüberwachungsdienst um verstärkte Kontrollen in diesem Bereich zu bitten.
Ein Anwortschreiben an die Antragstellerin wird vom FB verfasst.
5. Haltestelle „Rotes Tor“
Antwortschreiben der Stadtwerke Augsburg
Mit einer Skizze vom 15.Juli 2010 haben Sie bei der Stadtwerke Augsburg Verkehrs – GmbH den Antrage gestellt, eine Anregung von Herrn Donat Strehle hinsichtlich eines barrierefreien Zugangs zu den Warteflächen der Haltestelle „Rotes Tor“ in Augsburg zu prüfen.
Grundsätzlich ist die Haltestelle „Rotes Tor“ sowie auch die Haltestelle „Lechhausen Brücke“ nach altem Standart gebaut, dass heißt es befindet sich zwischen Fußgängerfurt und Wartefläche eine Stufe. Im Rahmen unseres Programms zum barrierefreien Ausbau von Straßenbahnhaltestellen wird auch die Haltestelle „Rotes Tor“ entsprechend umgestaltet werden. Da hierfür jedoch noch kein Termin feststeht macht es durchaus Sinn schon zeitnah Erleichterungen im Sinne der Barrierefreiheit zu erreichen, solange die Kosten und der Aufwand hierfür im Rahmen bleiben.
Die einfachste Möglichkeit wäre den Bordstein schräg im ca. 45 Grad Winkel abzuschneiden. Wir würden jedoch solch eine Lösung nur durchführen, wenn auch der entsprechende Nutzen garantiert ist und bitten Sie um Mitteilung, ob die Abschrägung des Bordsteins die Erreichbarkeit der Wartefläche zumindest eingeschränkt gewährleistet.
Beschluss: Der Fachbereich beschließt, als Interimslösung den Bordstein im 45 Grad Winkel bis zum endgültigen Umbau abzuschrägen, zuzustimmen.
Der FB teilt dies in einem Schreiben an die Stadtwerke Augsburg VerkehrsGmbH z.Hd. Herrn Dietz mit.
6. Beschluß zum Angebot der Fa. Polymer – Systeme GmbH
Schreiben der Fa. Polymer-Systeme GmbH zu den Eigenschaften von ihnen angebotenen Bodenindikatoren
Die Bodenindikatoren sind aus Polymer-Beton hohlgegossen und geben dem Sehbehinderten bei Berührung eine hörbare Frequenz von 559 Hz wider. Auch bei normalem Straßenlärm wahrnehmbar. Die Oberfläche ist nach DIN 32984, und künftig nach Pr EN 15209, gestaltet (Rillen oder Noppen). Gleichzeitig ist die Oberfläche geschlossen, so das Kaugummi, Ketchup und ähnliches nicht haften.
Nach der üblichen Reinigung sehen unsere Bodenindikatoren wie neu aus. Sie sind hochbelastbar und Tausalz resistent, temperaturbeständig und nach Ihrer Farbwahl (RAL) lieferbar.
Externe Prüfberichte über Belastbarkeit, Schwingungsverhalten, Resistenzen, Brandverhalten und Reibwerte können wir Ihnen auf Wunsch zusenden.
Wir fertigen diese Bodenindikatoren in 80 mm, 15 mm und 4 mm Dicke. Die Flächenmaße sind 300 x 300 mm, 300 x 1000 mm, 400 x 400 mm und 250 x 250 mm.
Auch Maße nach Ihren Wünschen können wir fertigen. Die Bodenindikatoren werden eingesplittet oder geklebt. Auch bei tiefen Temperaturen können wir die Bodenindikatoren verlegen.
Der Fachbereich wird den Geschäftsführer oben genannter Firma zu unserer nächsten Sitzung am 28.9.2011 einladen um die Produkte vorstellen zu können.

7. Verschiedenes
Diskussion über Erfahrungen von Rollstuhlfahrern in Augsburg
Nächste Sitzung am 28.09.2011 um 18:00 Uhr in der Geschäftsstelle des BBR.

Mittwoch, 6. Juli 2011 - 11:51 Uhr
Aus dem Protokoll der Sitzung vom 15.06.2011

Fachbereichsitzung Verkehr und Mobilität
Aus der Tagesordnung:

1. Begrüßung, Eröffnung und Formalien
Herr Müller eröffnet die heutige Sitzung.

2. Protokoll vom 02.03.2011 einstimmig genehmigt.

3. Anzahl der Behindertensitzplätze in Straßenbahnwagen (Bürgeranliegen)
In den neuen Straßenbahnwagen „City-Flex“ sind zu wenige Sitzplätze für schwerbehinderte Fahrgäste ausgewiesen.
Vorschlag hinter dem Fahrer 1 Schwerbehindertenplatz, es sollten wenigstens 10 Schwerbehindertensitzplätze in der City Flex im Türbereich geben.
Frau Schäfer von der Verkehrs-GmbH wird durch den Sprecher um Stellungnahme gebeten.

4. Stellungnahme Sanierung Gollwitzerstr. / Luitpoldstr.
Wie schon beim o.g. Ortstermin mit dem Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen besprochen, kann der Behindertenbeirat der geplanten Maßnahme nur unter der Bedingung zustimmen, dass auf dem Hauptweg auf einer Breite von mindestens einem Meter Gehwegplatten verlegt werden (der vorgeschlagenen Verlegung von zwei Reihen, 0,40 m und 0,60 m wird zugestimmt).
Wir bitten um eine erneute Vorlage der geänderten Planung Ergänzend möchten wir auch noch daran erinnern, dass auch für den Hofgarten ein entsprechendes Plattenverlegen, sowie eine Bordsteinabsenkung im Bereich des Eingangs mit Rampe, vereinbart wurden.

5. Haltestellen „Reinöhlstr.“ und Klinikum Süd“ (Bürgeranliegen) Haltestelle Reinöhlstr.
Bei der Reinöhlstr. 83 steht auf dem Grund des Ulrichs Werkes jedes Jahr so auch heuer ein Obststand. Hier gibt es eine Haltestelle der Buslinie 35 kommend von Pfersee zum Oberhauser Bahnhof. Immer wieder kann dieser Bus trotz Parkverbot diese Haltestelle nicht vorschriftsmäßig anfahren, da Kunden das Parkverbot missachten. Eine Anzeigentafel ist auch
vorhanden. Der Bus muß deshalb auf der Reinöhlstr. Halten um Fahrgäste einstiegen zu lassen. Es kommt vor, dass der 35 Bus sogar in der Mitte der Reinöhlstr. halten muß.
Alte Bürger, Behinderte und Leute mit Gehwagen haben dann Probleme einzusteigen. Die Polizei könne nicht immer danach sehen! Hier kann nur etwas bringen wenn dort im gesamten Parkverbot auf der Straße so eine Markierung angebracht wird.
Samstag 14. Mai meldete ich es wieder der Polizei. Hier ist nicht nur Ihre Amtsstelle, sondern auch der Sozialreferent gefordert.
Seitens des Fachbereiches wird dieses Anliegen unterstützt und ein entsprechendes Schreiben an die Stadt Augsburg TBA, Abt. Straßenverkehr entworfen mit dem Hinweis, dass wir die Meinung teilen und anregen, im Bereich der Haltestelle
„Reinöhlstraße“ eine Grenzmarkierung für Halt- und Parkverbote (Zeichen 299 gem. § 41 Abs. 3 StVO) anzubringen.
Haltestelle Klinikum Süd
Am 17. April diesen Jahres wollte ich meinen Ehemann im Krankenhaus Haunstetten besuchen. Ich kam von der Endhaltestelle der Straßenbahn Linie 2 und wollte in den Bus der Linie 39, Busnummer 3510 einsteigen. Ich war in Begleitung meiner Freundin mit meinem Shoprider unterwegs. Ich bat deshalb den Busfahrer mir die Rampe herunterzufahren. Er verneinte dies und gab an, dass ich es ohne Rampe versuchen sollte. Das tat ich dann, wobei er letztlich nach mehreren Versuchen eingesehen hat, dass dies unmöglich war. Nun kam er missmutig zu der Rampe, und ließ diese vor lauter Wut auf den Boden knallen.
Gegen 15:55 Uhr wollte ich dann an der Haltestelle Haunstetter Krankenhaus aussteigen. An der Stelle, an der dort der Bus angehalten hat, befindet sich kein Gehsteig, so dass die Rampe sehr steil nach unten direkt zur Fahrbahn führt. Ich bat den Busfahrer nun, zwei Meter weiter nach vorne zu fahren, wo sich ein Gehsteig befindet und die Rampe dann nicht so steil zum Gehweg hin führt. Er entgegnete mir, dass das nicht möglich sei und alle Rollstuhlfahrer so aussteigen müssten. Ich dachte nun an die Unfallgefahr und fuhr dann als er darauf bestanden hat mit dem etwa 500 kg schweren Shoprider über die viel zu steile Rampe. Die Vorderräder hingen beim Anfahren in der Luft, als ich polternd den Bus verließ. Ich habe mich über den Vorfall mit dem Busfahrer sehr geärgert, zumal ich es von anderen Busfahrern gewöhnt gewesen war, als Schwerbehinderte zuvorkommend behandelt zu werden.
Dieses Schreiben haben wir am 1.6.2011 mit einem Begleitbrief an die Stadtwerke Augsburg Verkehrs-GmbH mit der Bitte um Kenntnisnahme und um die notwendigen Veranlassungen weitergeleitet.

6. Verschiedenes
• Wiedervorlage Verbesserungsvorschlag
• Innenstadt Fußgängerzone soll gemacht werden, BBR will Mitspracherecht. Ortstermin mit Tiefbauamt.

Nächste Sitzung am 13.07.2011 um 18:00 Uhr in der Geschäftsstelle des BBR.

Freitag, 25. März 2011 - 12:03 Uhr
Aus dem Protokoll der Sitzung vom 02.03.2011

Fachbereichsitzung Verkehr und Mobilität

Vorgeschlagene Tagesordnung:
1. Begrüßung, Eröffnung und Formalien
2. Genehmigung des Protokolls vom 12.01.2011
3. Turnusgemäße Wahl eines Mitgliedes in den Fahrgastbeirat der Stadtwerke Augsburg
4. Infos zum Bebauungsplan Nr. 470 „Beiderseits der Maximilianstraße“ und weiters Vorgehen
5. Straßenbahn – Endhaltestelle „Haunstetten – Nord“ hier: Beschwerde über Verhältnisse im Umfeld
6. Diverse Beschwerden über defekte Straßenbahnrampen und unausgeglichen besetzte Straßenbahnen
7. Verschiedenes

1. Begrüßung, Eröffnung und Formalien
Herr Müller eröffnet die heutige Sitzung.

2. Das Protokoll vom 12.01.2011 wurde einstimmig genehmigt.

3. Turnusgemäße Wahl eines Mitgliedes in den Fahrgastbeirat der Stadtwerke Augsburg
Nach dem turnusgemäßen Ausscheiden von Frau Pelz aus dem Fahrgastbeirat, ist Herr Pelz in den Fahrgastbeirat gewählt worden. Als 1. Vertreter ist Herr Rodriguez und als 2. Vertreterin ist Frau Ganzenmüller gewählt.

4. Infos zum Bebauungsplan Nr. 470 „Beiderseits der Maximilianstraße“ und weiteres Vorgehen
Barrierefreiheit für die Haltestellen: Ulrichsplatz, Herkulesplatz und Moritzplatz. Manuel verfasst „Beiderseits der Maximilanstraße“ eine Stellungnahme.

5. Straßenbahn – Endhaltestelle „Haunstetten – Nord“ hier: Beschwerde über Verhältnisse im Umfeld
Weiterleitung an das Tiefbauamt mit der Bitte um Überprüfung.

6. Diverse Beschwerden über defekte Straßenbahnrampen und unausgeglichen besetzte Straßenbahnen
Der Fahrgastbeirat wird sich bemühen, dass ein Hinweisschild an der Trambahntüre angebracht wird, dass Kinderwagen auch die 4. Türe benützen können. Man soll darauf achten, dass die 2. Türe wegen Rollstuhlfahrer freibleibt.

7. Verschiedenes
• Begehungen mit verschiedenen Rollstuhltypen vorschlagen, diese an den Fahrgastbeirat weiterzugeben. Der Fahrgastbeirat soll ein Treffen organisieren, wobei verschiedene Rollstuhltypen beteiligt werden. Kippfähige Rollstühle, Rolli, Nicht Kippfähige Rollstühle und Scooter.
• Diese Regelung der nicht ganz ausgefahrenen Rampen von Frau Schäfer in Aussicht gestellt. Wann wird die Neuplanung umgesetzt?
• Haltestellensignal wird zu spät ausgelöst. Bitte um Überprüfung.
• Herrn Stinglwagner und den Leiter vom Ordnungsdienst einladen und über die Innenstadt sprechen.

Nächste Sitzung am 04.05.2011 um 18:00 Uhr in der Geschäftsstelle des BBR.

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