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Mittwoch, 9. Juni 2010 - 11:40 Uhr
Aus dem Protokoll der Vorstandssitzung
vom Mittwoch, 26. Mai 2010,
TOP 1:
Der Vorsitzende eröffnete die Sitzung und begrüßte die Anwesenden. Gegen das Protokoll der letzten Sitzung wurden keine Einwendungen erhoben.
TOP 2:
Für die Sitzung wurden folgende Tagesordnungspunkte vorgeschlagen:
Reflexion der Klausur – Entwicklungen im kommunalen Fahrdienst - Vorbereitung der Versammlung – Anträge und Fachbereichsangelegenheiten – Verschiedenes
Zum TOP „Fahrdienst“ soll ein/e Vertreter/-in des Bezirks Schwaben eingeladen werden.
TOP 3:
Beim Jourfixe mit der Bauverwaltung am 30.04.2010 wurde mitgeteilt, daß beim geplanten Neubau des Bundesleistungszentrums Kanu auf einen barrierefreien Ausbau der Übernachtungsräume verzichtet wird. Vom BBR wurde daraufhin angeregt, ein Appartement so zu gestalten, daß es im Bedarfsfall auch von einem Rollstuhlfahrer benutzt werden kann.
Das Referat 5 sieht dafür keine Notwendigkeit und hat deshalb veranlasst, die Angelegenheit in der heutigen BBR-Vorstandssitzung nochmals zu behandeln.
Nach Vorberatung im FB „Bauen und Wohnen“ fasst der Vorstand einstimmig folgenden Beschluß:
„Der Behindertenbeirat fordert, daß beim Neubau des Bundesstützpunkts Kanu, das App.08 DZ im 1.OG barrierefrei zu erstellen ist, da sonst einer finanziellen Förderung nicht zugestimmt werden kann.“
TOP 4:
Um bei der Veranstaltung auf dem Herbstplärrer Missverständnisse und Irritationen im Vorfeld zu vermeiden, beginnt die Vorbereitung dieses Mal mit einem Gespräch mit den Schaustellervertretern. Dieses wurde der stellvertretenden Vorsitzenden vom Verbandsvorsitzenden, Herrn Eberhardt, bereits angeboten.
Der FB „Arbeit und berufliche Integration“ wird in seiner Sitzung am 27.05.2010 abklären, ob und in welcher Form auch in diesem Jahr ein behindertenfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet werden kann.
Der FB „Kommunikation“ hat entsprechend einer Forderung bei der letzt-jährigen Versammlung eine Befragung städtischer Dienststellen über deren Inanspruchnahme durch hörgeschädigte Bürger vorbereitet. Herr Vill legt Herrn Erlei einen Entwurf des Anschreibens vor.
Allgemein wird die zunehmende Tendenz beklagt, daß einzelne Fachdienststellen BBR-Stellungnahmen ignorieren oder versuchen BBR-Organe gegeneinander auszuspielen.
TOP 5:
Für die Versammlung der Augsburger Bürger mit Behinderung am 25.10.2010 (Beginn: 18.00 Uhr) konnte bereits die Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Frau Irmgard Badura, als Referentin gewonnen werden.
Der Vorstand beschließt auf Vorschlag von Herrn Erlei, beim Referat OB anzufragen, ob Interesse an einer Begegnung von Frau Badura mit Herrn Oberbürgermeister vor Beginn der Veranstaltung besteht (evtl. mit Eintrag im „Goldenen Buch“).
TOP 6:
Auf Anregung der Vorbereitungsgruppe beschließt der Vorstand vom 08. mit 10.04.2011 eine weitere Klausurtagung abzuhalten. Diese wird in Unterjoch (Gde. Bad Hindelang, Lkr. Oberallgäu) stattfinden. Als Referent soll wieder Herr Kral eingeladen werden.
TOP 7:
Herr Pelz berichtet von der letzten Sitzung des Seniorenbeirates. Neben mehreren öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen war dort die „Mobilitätsdrehscheibe“ ein zentrales Thema. Da sich die beiden Beiräte zu diesem Thema weitgehend einig sind, schlägt der SBR vor, auch vom BBR eine offizielle Stellungnahme abzugeben.
Herr Erlei gibt in diesem Zusammenhang bekannt, daß ihm neue Pläne zur Planfeststellung Hauptbahnhof zur Begutachtung vorliegen. Außerdem wurde er zur Einrichtung eines neuen „Service-Points“ gehört. Da das vorgestellte, nicht barrierefreie, Modell bundeseinheitlich zu Einsatz kommen soll.
Weiterhin teilt Herr Pelz mit, daß bei einer Informationsveranstaltung der Theatergemeinde ein barrierefreier Ausbau des Theaters Augsburg angekündigt wurde, allerdings ohne konkrete Zeitangaben.
Herr Hasel regt anläßlich einer Einladung zu einem Seminar an, die Teilnahme der Vorstandsmitglieder an Fortbildung durch Übernahme von Fahrt- und Tagungskosten zu unterstützen.
Herr Erlei berichtet, daß beim Ökumenischen Kirchentag eine neue Definition des Begriffs „Inklusion“ vorgestellt wurde. Er wird diese an alle BBR-Mitglieder verteilen.
Freitag, 4. Juni 2010 - 13:43 Uhr
Einladung der Alzheimer Gesellschaft Augsburg e.V.
Vortragsabend mit Diskussion zum Thema
"Was bringt der Pflege-TÜV?"
am Mittwoch, den 21.6.2010 um 19:00 Uhr
im Zeughaus, 1. Stock (Hollsaal), Augsburg, Zeugplatz 4
Donnerstag, 3. Juni 2010 - 11:33 Uhr
Auszug aus der VdK Zeitung zum gleichen Thema
In Augsburg, der drittgrößten Stadt Bayerns, wird die Bahnreise zum Hürdenlauf. Der barrierefreie Ausbau steht laut Deutscher Bahn ganz oben auf der Prioritätenliste. Es soll nach Auskunft der Bahn noch heuer ein Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden. In Augsburg herrschen unmögliche Zustände. Für den Umbau des Bahnhofs ist es für Carmen Sturm, Frauenvertreterin im Landesvorstand des VdK Bayern und Rollstuhlfahrerin, auch höchste Zeit. Augsburg ist eine Katastrophe betont sie. Menschen mit Behinderung im Rollstuhl müssen immer mit Servicepersonal durch einen langen Tunnel, der penetrant nach Urin riecht, um auf die Gleise zu kommen.
Donnerstag, 3. Juni 2010 - 10:54 Uhr
Wichtiger Termin
Barrierefreier Ausbau des Augsburger Hauptbahnhofes
hier: Bitte um tatkräftige Unterstützung !!!
Liebe Mitstreiter,
wie uns allen bekannt ist, gehört die barrierefreie Erschließung des Augsburger Hauptbahnhofes zu den größten Anliegen unserer behinderten Mitbürger.
Das Großprojekt „Mobilitätsdrehscheibe“ bietet die seltene Chance, einen auch an unseren Bedürfnissen orientierten Bahnhofsumbau durchzuführen.
In Kürze wird der Augsburger Stadtrat mit der Abstimmung über die Pläne zum Königsplatzumbau über ein wesentliches Detail der „Mobilitätsdrehscheibe“ abstimmen. Im ungünstigsten Fall kann die Finanzierung der Maßnahme durch eine weitere Verzögerung verloren gehen, was das endgültige Aus dieses Großprojektes bedeuten würde.
Aus diesem Grund möchte ich heute Euch alle um Euere Unterstützung bitten!
Soweit es Euch möglich ist, besucht die Stadtratssitzung am 10. Juni 2010, Beginn: 14.30 Uhr, im Sitzungssaal des Rathauses (II. Stock)als Zuhörer.
Durch eine hohe Zuhörerpräsenz wird den Mitgliedern des Stadtrates signalisiert, was diese Angelegenheit für die Bürger (= Wähler) dieser Stadt bedeutet. Wir hoffen, dadurch die Abstimmenden zu einem verantwortungsbewussten Verhalten zu motivieren.
Dienstag, 1. Juni 2010 - 15:13 Uhr
Internet-Tipp: Lifeguide für Augsburg online

Unter dem obgen Internet-Link finden Sie eine neue interessante Internet-Seite zum Leben in Augsburg. Schauen Sie doch mal rein!
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